|
|
MSP - management SPECIALSKurz zusammengefasst: Den TeilnehmerInnen wurde laut Erfahrungsbericht eine Projektmanagementausbildung in Aussicht gestellt, de facto dürften die TeilnehmerInnen auf Kosten der Arbeitslosenversicherung die Firma des Herrn Krois gratis aufbauen. Über die Vorgeschichte des Firmeninhabers ist sehr, sehr wenig bekannt, ebenso, warum dieser vom AMS mit für ihne kostenlosen Arbeitskräften versorgt wird. Auch konnten so manche großspurige Behauptungen dieser Firma noch nicht verifiziert werden. Beispielsweise behauptete MSP, in Oberösterreich schon Projekte gemacht zu haben. Eine Nachfrage beim AMS Oberösterreich ergab erstens, daß die Firma dort - im ersten Moment - nicht bekannt sei, nach internen Nachforschungen wurde aber vom AMS Oberösterreich mitgeiteilt, daß Herr Krois dort vor Jahren zwar ein Projekt eingerreicht habe, aber keinen Zuschalg erhalten hätte ... Dank persönlicher Beziehungen eines Mitarbeiters von Herrn Krois (der Vater eines Trainers ist im Vorstand der Industriellenvereinigung) wurde eine Pressekonferenz in der Industriellenvereinigung gemacht, bei der das Konzept von MSP als ausgesprochen neoliberal dargestellt wurde: Bei MSP fänden Grosskonzerne genau auf deren Bedürfnisse zugeschnittene MitarbeiterInnen. Wer keine eigenständige Persönlichkeit ist und sich voll und ganz neoliberalen Großkonzernen ausliefern will und für nichts Anderes als fürs arbeiten und konsumieren lebt, der mag bei MSP genau richtig liegen. Wer seine Menschenwürde wahren will und sich auch als Mensch persönlich weiter entwickeln will, wird vermutlich mit MSP nicht so glücklich werden. Laut AMS Wien sei aber die Vermittlungsquote mit gut 50 % recht groß. Also: Höchste Vorsicht ist da geboten, bei MSP könnte es sich um einen neoliberalen Aufschneider handeln. Ja nichts sofort unterschreiben und durchs Arbeitslosennetz überprüfen lassen.
|