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Wiener Grüne schlagen Alarm: Vier Wiener Beschäftigungsprojekte von Existenz bedrohtVana fordert weitere Verhandlungen von AMS WienWien (OTS) - "Weniger Geld, mehr Aufgaben und völlig unrealistische Vorgaben durch das AMS Wien", so fasst Monika Vana, Stadträtin und arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Wiener Grüne die aktuelle Lage von vier sozialökonomischen Betrieben in Wien zusammen. Weil das AMS Wien völlig überraschend die Fördermittel für 2008 für diese Betriebe (von Malerei- bis Gastronomiebetrieben sind hier verschiedene Sparten vertreten) um bis zu 15 Prozent kürzt, steht deren Existenz auf dem Spiel. Vana appelliert im Sinne der Forderung des Dachverbands für sozial-ökonomische Einrichtungen an das Wiener AMS weitere Verhandlungen mit den betroffenen Betrieben zu führen. Vana kritisiert, dass es seit 2007 zu mehreren Verschlechterungen bei den Arbeitsbedingungen von und in sozialökonomischen Betrieben gekommen ist. So wurde zunächst die Verweildauer für Transitarbeitskräfte (TAK) von einem Jahr auf sechs Monate (im Behinderten- und Drogenbereich 9 Monate) durch das AMS verkürzt. Zu einer unbezahlten Mehrbelastung der Betriebe führte die Verpflichtung Arbeitstrainings einem TAK- Dienstverhältnis vorzuschalten. Im kommenden Jahr müssen die Betriebe mit weniger Transitarbeitskräften arbeiten, weil das AMS die Anzahl der TAK-Plätze reduziert. Auch die Einschränkung der Zielgruppe auf beim AMS codierte Langzeitbeschäftigungslose (Jugendliche oder WiedereinsteigerInnen gelten nicht) macht es für die Betriebe schwer, die Ziele des AMS zu erreichen. Vana unterstreicht, dass in der aktiven Arbeitsmarktpolitik die Unterstützung für die Integration in eine gut bezahlte, qualitativ hochwertige Beschäftigung am ersten Arbeitsmarkt im Vordergrund stehen muss. "Die Freiwilligkeit der Erwerbsarbeitssuchenden muss dabei aber immer gewährt sein. Zwang und Verpflichtung ist aus Grüner Sicht der falsche Weg." Vana fordert mehr bedürfnisorientierte qualitativ hochwertige Arbeits- und Qualifizierungsangebote besonders für arbeitsmarktferne Menschen, die Flexibilisierung der Verweildauer von Transitarbeits- kräften und Mittel für experimentelle Arbeitsmarktpolitik. "Billigmaßnahmen zur Behübschung der Arbeitslosenstatistik sind eine Verschwendung der Gelder. Wir brauchen gute und sinnvolle Ausbildungs- und Qualifizierungsangebote an Erwerbsarbeitsuchende, damit sie wirklich wieder ihren Platz in der Arbeitswelt finden", so Vana abschließend. Rückfragehinweis: Pressereferat,
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