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Info-Rundschreiben der Plattform für kämpferische & demokratische Gewerkschaften zum ÖGB-Kongress(Dieses Schreiben ist im Anhang als Word-Dokument zum Ausdrucken zu finden.) Die Plattform für kämpferische & demokratische Gewerkschaften nimmt sich eine Reihe von Aktivitäten im Zusammenhang mit dem ÖGB-Kongress vor und lädt alle Interessierten KollegInnen ein, daran teilzunehmen bzw. dabei mitzuarbeiten. 1. Aktionen am ÖGB-KongressDie geplanten Kundgebung sind alle relativ aktionistisch angelegt und werden mit Mitteln des Straßen-Theaters arbeiten, sowie mittels Lautsprecheranlage die Möglichkeit bieten, Inhalte zu transportieren. Zu folgenden Zeiten wird es größere Kundgebungen vor dem Kongress geben: Montag, 22. Jänner 2007: Motto "Aufstehen statt Umfallen" 9.30 bis 11 Uhr (Beginn Fraktionskonferenzen) und 16.30 bis 17.30 Uhr (Beginn ÖGB-Kongress)
Dienstag, 23. Jänner 2007: Motto "ÖGB neu: Alte Methoden in neuer Verpackung?" 8.30 bis 10 Uhr Mittwoch, 24. Jänner 2007: Motto "KeinE GewerkschafterIn darf Verschlechterungen zustimmen!" 8.30 bis 10 Uhr (mit "offenem Mikrophon") während des Tages (abhängig von Kongress-Tagesordnung): Übergabe der Unterschriften am Initiativ-Antrag (siehe Pkt. 3) VertreterInnen der Plattform werden mehr oder weniger die ganze Zeit am ÖGB-Kongress anwesend sein und Unterschriften für unseren Initiativantrag (siehe Pkt. 3) sammeln, sowie unsere Zeitung (siehe Pkt. 4) verteilen und versuchen Interessierte für unsere Veranstaltung anzusprechen. An allen 3 Tagen werden wir ein "Plattform-Treff" um jeweils 12 Uhr in der Cafeteria anbieten, dass Interessierten direkten Kontakt mit uns am Kongress ermöglich soll. 2. VeranstaltungAm Mittwoch, den 24. Jänner um 19 Uhr findet eine Veranstaltung der Plattform zum Thema "Nach dem ÖGB-Kongress: Was nun? Möglichkeiten für kämpferische Gewerkschaftsarbeit 2007" statt. An der Veranstaltung werden neben GewerkschafterInnen aus Wien und Oberösterreich auch Anthony Main, Gewerkschafter aus Australien für Erfahrungs- und Meinungsaustausch zur Verfügung stehen. Die Veranstaltung findet im Großen Saal des Amerlinghaus in Wien 7, Stiftgasse 8 (erreichbar mit U2/U3 Volkstheater) statt. 3. Initiativ-AntragWir werden versuchen möglichst viele Unterschriften unter untenstehenden Antrag zu bekommen und so eine Debatte/Abstimmung am ÖGB-Kongress zu erreichen. Antragstext:ÖGB-Spitze: Widerstand statt Zustimmung zum Regierungsprogramm Angesichts des Regierungsprogramms sowie der tiefen organisatorischen und politischen Krise der österreichischen Gewerkschaftsbewegung fordern wie eine strategische Neuausrichtung des ÖGB. Als UnterzeichnerInnen fordern wir als erste Ansatzpunkte folgenden Grundsatzbeschluss: KeinE GewerkschaftsvertreterIn darf in einem Parteigremium oder einer öffentlichen Körperschaft Sozialabbau und Privatisierung zustimmen. GewerkschafterInnen in Bezirks- oder Gemeinderäten, Landtagen und dem Nationalrat müssen gegen alle Maßnahmen stimmen, die zu Verschlechterungen für ArbeitnehmerInnen und Arbeitslose in Österreich und/oder auf internationaler Ebene führen! Der ÖGB-Kongress als höchstes Gremium der österreichischen Gewerkschaftsbewegung soll die Regierungspläne zur Verlängerung des Arbeitstages und der Ladenöffnungszeiten, sowie die massive Aufweichung des Kündigungsschutzes für Lehrlinge abstimmen und zurückweisen. GewerkschafterInnen müssen Kampfmaßnahmen gegen die von der Regierung angekündigten Angriffe unterstützen und organisieren. 4. Kongress-ZeitungDie Plattform wird 3 Ausgaben einer Kongresszeitung bestehend aus 4 A4 Seiten unter dem Titel "Gewerkschaft 2010" herausgeben. Diese Zeitung soll an den jeweiligen Kongresstagen in der Früh erscheinen. Die inhaltlichen Schwerpunkte der 3 Ausgaben: Montag: Aufstehen statt umfallen – Die Aufgaben einer Gewerkschaft angesichts des Regierungsprogramms. Preissteigerungen und Löhne Dienstag: ÖGB neu: Alte Methoden in neuer Verpackung? – Die ÖGB-Reform, Arbeitszeit Mittwoch: KeinE GewerkschafterIn darf Verschlechterungen zustimmen. In jeder Ausgabe wird es darüber hinaus ein Beispiel für erfolgreiche Arbeitskämpfe in Europa, eine Auseinandersetzung mit Unternehmer-Argumenten sowie einen Kommentar zum Kongresstag geben. Mitarbeit und Anregungen sind durchaus erwünscht! Für Rückfragen: wastun@gewerkschaftsplattform.org Michael Gehmacher Tel. 0650 408 23 85
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