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Aktion Soziale Hängematte für Rudolf HundstorferKnapp vor Übernahme des Bereiches Arbeitsmarkt durch das Sozialministerium stellt Minister Rudolf Hundstorfer in Pressesaussendung am 28.1.2009 fest: „Die Grundsicherung ist keine soziale Hängematte.“ Und weiters, dass die „Vermittlungs- und Aktivierungstätigkeit des AMS für die Betroffenen deutlich erleichtert“ werden. „Zudem wird ein ausgeklügeltes Sanktionssystem ... dafür sorgen, dass ein Missbrauch nicht möglich ist. Wer glaubt, er könne dieses System ausnützen und die Angebote für einen Arbeitsplatz ignorieren, dem werden die Bezüge gekürzt“. Im Armuts- und Reichtumsbericht wird nicht ohne Grund festgestellt, dass die Reichen reicher werden und die Armen ärmer. Damit das wohl weiter so bleibt, erhöht das AMS – für das nun Ex-ÖGB-Boss Rudolf Hundstorfer zuständig ist – den Druck auf Erwerbsarbeitslose Niedriglohnjobs anzunehmen oder in schlecht bezahlten AMS-Zwangsmaßnahmen als „Transitarbeitskräfte“ in „Sozialökonomischen Betrieben“ oder „Implacement-Stiftungen“ aus der offiziellen „Langzeitsarbeitslosenstatistik“ zu verschwinden und sich womöglich eine neue, noch niedrigere Bemessungsgrundlage zu erwerben oder im „Pensionsleasing“ den Anspruch auf einen höheren Bezug des „Übergangsgeldes“ zu verlieren. Rudolf Hundstorfer ist nun genau für das verantwortlich, was jedE vernünftige GewerkschafterIn bekämpfen muss. Rudolf Hundstorfer hat es geschafft, nach oben sich durchzudienen und kann nun nach unten treten! Ob dieser anstrengenden Arbeit, wollen wir ihm eine ganz persönliche und unermesslich große soziale Hängematte vergönnen und daran erinnern, dass in einem reichen Land wie Österreich genug für alle da ist und sowohl Geld als auch Erwerbsarbeit ja rückverteilt werden könnten. Zu diesem Zweck bitten wir Euch um ein 25 x 25 cm großes Stoffstück mit einer persönlichen Unterschrift/Widmung oder sonst einer persönlichen Botschaft an den Sozialminister. Diese Stoffstücke werden zu einer großen und bunten sozialen Hängematte zusammengenäht. Öffentliche Nähaktionen sind in Planung, KooperationspartnerInnen und Stoffstücke für diese werden auch gesucht. Kontakt: Martin Mair, Wir bitte um Eure persönliche Stoffspende an: Arbeitslosennetz
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